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Großer Anton-Hynkel-Preis mit Firlefanz und Kinkerlitz am Braunen Band

Gründungsjahr: 2010, Ort der Verleihung: Berlin

Fördermaßnahme: Negativ-Preis/Negativ-Listen
Zielgruppe: Politiker, Amtsträger, Wissenschaftler, Publiziste
Altersbeschränkung:  keine
Vergabe: jährlich
Reichweite: National
Datenbank-ID: 20195 / 20388
   
Verleihung: Termin:  Jährlich am 23. März (Tag des Erlasses des Ermächtigungsgesetzes 1933)
Weitere Aufwendungen: Urkunde/Emblem, Aktuelle Ausgabe des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland

Grundrechtepartei
Bundesvorstand
Bundessprecher Ingmar Vetter
Prenzlauer-Allee 35
10405 Berlin
TEL.: 030/31 56 51 24
FAX: 030/31 56 51 25
anton-hynkel-preis [ät] grundrechtepartei.de
grundrechtepartei.de PREIS-WEBSEITE: anton-hynkel-preis.de ...
Beschreibung
Der Große Anton-Hynkel-Preis versteht sich als ein politischer Negativpreis für fragwürdige Verdienste um die Erhaltung nationalsozialistischer Kontinuitäten im »demokratischen Rechtsstaat« Bundesrepublik Deutschland und wird jährlich am 23. März (dem Tag des Erlasses des Ermächtigungsgesetzes am 23. März 1933) vergeben. Er wird an Politiker, Amtspersonen, Publizisten sowie staatliche und nichtstaatliche Institutionen vergeben, »welche die deutsche Sprache, das Grundgesetz und die Grundrechte missbrauchen, um die nicht bloß verfassungswidrige Tatsache, dass der Geist des Nationalsozialismus in Legislative, Exekutive und Judikative sowie in Wirtschaft, Gesellschaft und Medien – mal mehr oder weniger versteckt und verklausuliert – nach wie vor fröhliche Urständ feiert, dem so in seinen Grundrechten verletzten Bürger alternativlos und konkurrenzlos günstig erscheinen zu lassen«. Er will damit zugleich an den Auftrag »echter« Demokratie und eines effektiven Rechtsstaates erinnern, in dem »der Staat die Würde des Menschen und die unmittelbar geltenden und als diese die öffentliche Gewalt bindenden Grundrechte über alles stellt und sie schützt gegen jeden Angriff und jede Verletzung von außen und innen«.

Gewidmet ist der Preis »den Opfern des Obrigkeitsstaates, antidemokratischer, menschenverachtender und verfassungswidriger Politik, des straflosen Amtsmissbrauchs, des straflosen Raubes von Eigentum sowie der straflosen Plünderung natürlicher Ressourcen zum persönlichen Vorteil einiger weniger unter Missbrauch der öffentlichen Gewalt und zum schweren Schaden der Demokratie«.
 
Der Name und das Emblem dieses Negativpreises wurden der wohl eindrücklichsten Satire auf den Nationalsozialismus entliehen, dem 1940 erschienenen Film »Der Große Diktator« von Charlie Chaplin.

Der Preis selbst besteht aus einer Urkunde mit ausführlicher Laudatio und einer aktuellen Ausgabe des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland.
Bewerbung / Teilnahmebedingungen
Bewerbung: Nicht möglich 


Teilnahmebedingungen:
Vorschläge für eine Vergabe können an kandidaten@anton-hynkel-preis.de gerichtet werden. Dabei ist zu beachten, dass der Preis »nicht der Verunglimpfung mißliebiger Personen oder Institutionen« dient, sondern der Schaffung von Öffentlichkeit. Deshalb sind dem Vergabevorschlag »unbedingt schlüssige und nachvollziehbare Quellenangaben beizufügen. Mutmaßungen und unbelegte Schlussfolgerungen gehören nicht in den Vorschlag«.
Wer wählt aus?
Vergabe durch: Vertreter der Stifter / Vergabeinstitutionen

Zusammensetzung:
Im ersten Jahr der Preisvergabe stellt der Vorstand (Bundessprecher) der Grundrechtepartei die Jury. Die Jurymitglieder der nächsten Jahre werden vom Vorstand der Grundrechtepartei gewählt. Bewerbungen zur Mitgliedschaft in der Jury sind möglich.

Geförderte/Geehrte
  • Reiner Holznagel (Präsident des Bundes, für die Aufrechterhaltung der Ehrung des NSDAP- und SS-Mitglieds Karl-Bräuer durch die Verwendung dessen Namens für das Karl-Bräuer-Institut und den Karl-Bräuer-Preis)
1. PREIS:
  • Bundesministerium der Finanzen
  • Wolfgang Schäuble (Bundesminister der Finanzen, für die Anwendung des nationalsozialistischen Einkommensteuergesetzes vom 16.10.1934, erlassen und unterzeichnet von Adolf Hitler auf der Grundlage des Gesetzes zur Behebung der Not von Volk und Reich vom 23.03.1933)
2. PREIS:
  • Bundesministerium der Justiz
  • Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Bundesministerin der Justiz, für die Anwendung der nationalsozialistischen Justizbeitreibungsordnung vom 11.03.1937, erlassen auf der Grundlage des Gesetzes zur Behebung der Not von Volk und Reich vom 23.03.1933)
3. PREIS:
  • Bund der Steuerzahler Deutschland e.V.

Finanzierung
Träger/Stifter:
Grundrechtepartei

Spartenzuordnung
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