Exakt 27816 Preisträger-Einträge...

...verzeichnete zum Ende des Jahres 2013 unser neues Namensregister!

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Das schon länger angekündigte, bisher aus technischen und redaktionellen Gründen aber nicht zu realisierende Namensregister (s. oben unter "Register") konnte jetzt endlich freigeschaltet werden: Dank der Bemühungen von Webmaster Jörg Torkler und der redaktionellen Unterstützung von Ingo Brünglinghaus gibt es nun wieder - wie schon in den früheren Druckausgaben des "Handbuchs der Kulturpreise" - ein eigenes alphabetisches Verzeichnis für die durch Preise und andere Fördermaßnahmen Ausgezeichneten.

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Professionell und undogmatisch: Das Europäische Übersetzer-Kollegium

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Claus Sprick, Präsident des Europäischen Übersetzer-Kollegiums in Straelen, war 15 Jahre lang tagsüber Richter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe und, laut eigener Aussage, bei Vollmond zugleich Übersetzer aus dem Englischen und Französischen. Heute, nach seiner Pensionierung, kann er sich voll auf seine zwei großen Leidenschaften konzentrieren: die literarische Übersetzung und das EÜK, wie sich das Kollegium kurz nennt. Seit 2001 verleiht das EÜK, neben seinen Aufenthaltsstipendien, in Zusammenarbeit mit der Kunststiftung NRW den am besten dotierten Übersetzerpreis in Deutschland. Am 13. Oktober 2013 erhielt das EÜK selbst einen Preis: den Kulturpreis Deutsche Sprache.  Regina Wyrwoll hat Claus Sprick in Straelen besucht.

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Pop kommt von populär

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(RW) Manchmal bringt der Nikolaus ungewöhnliche Geschenke: Am 6. Dezember 2012, zur Preisverleihung der 1LIVE Krone in der Bochumer Jahrhunderthalle, erschien u.a. "Kater", so der Deckname eines der Mitglieder des Moskauer Künstlerkollektivs Pussy Riot, um den diesjährigen Sonderpreis entgegen zu nehmen.

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Adorno-Preis an eine "antisemitische" Jüdin?

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(Vorläufige) Bestandsaufnahme eines Konflikts von Johannes Euler

Schon vor einigen Monaten hatte das Kuratorium des mit 50.000 Euro dotierten Theodor-W.-Adorno-Preises unter Vorsitz des Frankfurter Kulturdezernenten Professor Felix Semmelroth die neue Preisträgerin, die bekannte amerikanische Philosophin und Literaturwissenschaftlerin Judith Butler, zur Preisträgerin des Jahres 2012 gewählt. Am 11. September, dem Geburtstag Theodor W. Adornos, wurde die Autorin dann, begleitet von Protesten, für ihre einflussreichen Schriften zur politischen Theorie, zur Moralphilosophie und zur Geschlechterforschung in der Paulskirche geehrt.

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Johannes Gillhoff noch einmal lesen…

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Jürgen Rogge verzichtet auf den Johannes-Gillhoff-Preis 2012 für niederdeutsche Literatur, vergeben in Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern). Eine Nachricht, die auch die F.A.Z, der NDR, Focus Online und der Börsenverein des deutschen Buchhandels als so bedeutsam erachteten, dass sie darüber berichteten. Preise sind offenbar inzwischen so wichtig für das Funktionieren des Kulturbetriebs, dass schon kleine Abweichungen von gängigen politischen Spielregeln ungewohnte Aufmerksamkeit finden können…

Bürgermeister Reinhard Mach aus Ludwigslust äußerte sich bei dpa erleichtert über die Entscheidung Rogges. Dadurch, so meinte er, könne Schaden von der Johannes-Gillhoff-Gesellschaft abgewendet werden. Zuvor hatte es massive Kritik an der Auswahl des Preisträgers gegeben, der die Auszeichnung dieser Vereinigung am 16. Juni im Ortsteil Glaisin erhalten sollte, dem Geburtsort des niederdeutschen Dichters Johannes Gillhoff (1861-1930). Gillhoff hatte mit Werken wie dem Auswanderer-Roman "Jürnjakob Swehn, der Amerikafahrer" (1917) Erfolge bei seinen Lesern erzielt.

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Heine-Preis II: Peter Kern endgültig ausgebootet - aber nicht stumm!

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Heinrich Heine hätte vielleicht ein Spottgedicht darüber geschrieben: Am 24. Mai tagte der Rat der Stadt Düsseldorf. Dabei wurde auf Antrag der CDU und der FDP erneut eine Satzungsänderung zur Vergabe des Preises beschlossen. Die Freie Wählergemeinschaft, die den österreichischen Schauspieler, Regisseur und Autor Peter Kern als Jurymitglied vorgeschlagen hatte, wurde das Vorschlagsrecht per Ratsbeschluss verweigert, das ihr CDU und FDP aus taktischen Gründen vor Wochen noch zugestanden hatten.

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Heine-Preis I: Peter Kern "unpassend" für Düsseldorfer Preisjury?

Heinrich-Heine-Preis erneut in den Schlagzeilen

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Düsseldorf, die Geburtstadt von Heinrich Heine tat sich lange schwer mit der Anerkennung ihres berühmten Sohnes. Dann stiftete sie 1972, zum 175. Geburtstag des Schriftstellers, doch den Heinrich-Heine-Preis, heute immerhin mit 50.000 € dotiert: Dieser gerät, sehr zum Ärger der Stadt, immer wieder in die Schlagzeilen. Nur provinzielle Politquerelen? Oder liegt es vielleicht an der Ausrichtung?

Der Preis soll satzungsgemäß an Persönlichkeiten verliehen werden, „die durch ihr geistiges Schaffen im Sinne der Grundrechte des Menschen, für die sich Heinrich Heine eingesetzt hat, den sozialen und politischen Fortschritt fördern, der Völkerverständigung dienen oder die Erkenntnis von der Zusammengehörigkeit aller Menschen verbreiten“. Um einen "Literaturpreis", wie gelegentlich kolportiert, geht es hier also nicht, eher um einen für "Politische Kultur"...

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Was der Wind bewegt...

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Unsere Datenbank verzeichnet zunehmend Preise und Ausschreibungen mit ungewöhnlichen Namen und Zielsetzungen. Zu diesen gehört z.B. der internationale Kunstwettbewerb "bewegter wind", der alle zwei Jahre in Nordhessen veranstaltet wird und offenkundig auf großes Interesse stößt.

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Und der der Gewinner ist...

Bundeswettbewerb "Kunststudentinnen und -studenten stellen aus": Nürnberger Teilnehmer/innen (1983-2011)

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Anlässlich des 350-jährigen Bestehens der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg präsentiert die Kunstvilla - Museum für regionale Kunst im Frühjahr 2012 eine Auswahl der Nürnberger Teilnehmenden am Bundeswettbewerb von 1983 bis 2011. Die Ausstellung mit dem Titel "Und der Gewinner ist . . . ." wird vom 19. April bis 24. Juni 2012 gezeigt. Mit der Kunstvilla im KunstKulturQuartier entsteht in Nürnberg derzeit ein neues Museum für regionale Kunst, dessen Eröffnung im Jahr 2014 geplant ist. Bis dahin finden Ausstellungen an anderen Orten statt, die Ausstellung "Und der Gewinner ist ..." wird im Kunsthaus im KunstKulturQuartier präsentiert.

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Der älteste deutsche Kulturpreis?

1852 wurde in Berlin der Schinkel-Wettbewerb ins Leben gerufen.

Bild 236 Arbeiten wurden beim Schinkel-Wettbewerb 2012 eingereicht, mehr als 500 Teilnehmer aus...

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Der bisherige Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister a. D. Bernd Neumann, zur Online-Ausgabe des "Handbuchs der Kulturpreise" mehr


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Christiane Kussin, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten, im Gespräch mit Michael Dahnke  mehr


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Isabel Pfeiffer-Poensgen, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, im Gespräch mit Regina Wyrwoll mehr


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1852 wurde in Berlin der Schinkel-Wettbewerb ins Leben gerufen mehr


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Wie kommt man ins Handbuch der Kulturpreise? mehr