Medienecho: Kulturpreise als Indikatoren und Instrumente des Kulturbetriebs

Wie schon das zwischen 1978 und 2001 publizierte "Handbuch der Kulturpreise", wurde auch das 2009 mit Hilfe des BKM gestartete Nachfolgeportal www.kulturpreise.de rasch zu einer bundesweiten Instanz, wenn es um Transparenz und Orientierung im weiten Feld der Auszeichnungen, Wettbewerbe und anderer individueller Fördermaßnahmen im Kultur- und Medienbereich geht. Die Überfülle von sehr unterschiedlich gestalteten oder aussagekräftigen Webseiten und PR-Beiträgen zu diesem Thema hat daran nichts geändert, eher im Gegenteil:
Neben Preis-Organisatoren und potenziellen Empfängern sowie Verbänden und Stiftungen schätzen gerade Journalisten und Wissenschaftler klare – und vor allem vergleichbare – Informationen und Register, wie sie in dieser Breite und Verfügbarkeit nur hier zu finden sind. Das führt dann immer wieder zu Presseberichten, Sendungen oder Weblinks, in denen www.kulturpreise.de als Quelle oder Hintergrund für eine Berichterstattung genutzt wird. Hier ein aktuelles Beispiel....

In ihrem Beitrag für SCALA auf WDR 5 (15. 3. 2017) hat Susanne Wankell "Kulturpreise als Instrument des Kulturbetriebs" untersucht. Dabei interviewte sie unter anderen auch den Herausgeber von kulturpreise.de, Andreas Wiesand, sowie den Literaturkritiker Hubert Winkels (vgl. auch das Gespräch mit ihm auf dieser Seite).

Die Redaktion des Portals versucht, den an sie gerichteten Erwartungen an die Vollständigkeit und Korrektheit der Informationen gerecht zu werden, auch wenn das mangels öffentlicher Unterstützung in den letzten Jahren schwieriger geworden ist.  Zum Glück gibt es inzwischen eine wachsende Zahl von Auslobern der Fördermaßnahmen, die eigenständig und regelmäßig Aktualisierungen ihrer Einträge in die Datenbank des Portals einpflegen – so wie dies von Staatsminister Bernd Neumann (damals Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien) 2009 in seinem Geleitwort zur Online-Ausgabe des "Handbuchs der Kulturpreise" erhofft wurde. Jedoch sind gerade hier noch manche Verbesserungen wünschenswert, übrigens leider auch bei Auszeichnungen und regelmäßigen Projektförderungen, die die Bundesregierung selbst vergibt oder unterstützt… (J.E.)

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