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Deutscher Filmpreis

Gründungsjahr: 1951, Ort der Verleihung: Berlin, Gesamtdotierung: 2.855.000 EUR

Deutscher Filmpreis - Nominierung für den besten Spielfilm
Fördermaßnahme: dotierte Nominierung, 6 Vergaben
Zielgruppe: Professionelle, Nachwuchs
Altersbeschränkung:  keine
Vergabe: jährlich
Reichweite: National
Datenbank-ID: 3058 / 3625
Dotierung:
250.000 EUR
   
Verleihung: Termin: noch nicht bekannt.
Weitere Aufwendungen: Urkunde/Emblem, Werkveröffentlichung, Öffentl. Veranstaltung

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
Filmreferat K 35
Stefanie Hasler
Stresemannstr. 94
10963 Berlin
TEL.: (030) 186 81 49 57
FAX: (030) 18 68 15 90 63
Stefanie.Hasler [ät] bkm.bmi.bund.de
www.filmfoerderung-bkm.de PREIS-WEBSEITE: www.deutscherfilmpreis.de ...
Beschreibung
Der Deutsche Filmpreis bildet als höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film das Kernstück der Filmförderung in der Bundesrepublik Deutschland. Ursprünglich wurde er vom Bundesminister des Innern ausgelobt, seit 1999 wird er vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gestiftet. Seither trägt er auch in Anlehnung an Marlene Dietrichs Rolle in "Der blaue Engel", an den gleichnamigen Film Rainer Werner Fassbinders und an Tom Tykwers "Lola rennt" den symbolträchtigen Namen.
Seine Vergabe wurde nach einer Entscheidung der damaligen Kulturstaatsministerin Christina Weiss 2005 der Deutschen Filmakademie übertragen. Die Neukonzeption sollte das Verfahren der Preisentscheidung öffentlicher und transparenter machen.
Vorab werden eine Auswahl eingereichter Filme der Kategorien „Bester Spielfilm“, „Bester Dokumentarfilm“ und „Bester Kinderfilm“ im Rahmen des LOLA Festivals gezeigt.
Die Nominierungen und Preisträger werden von den über 1100 Mitgliedern der 2003 gegründeten Deutschen Filmakademie bestimmt.
Die Verleihung des Deutschen Filmpreises wird von der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) veranstaltet. Die Gala, neben der "Berlinale das wichtigste Filmfest in Deutschland" (Zitat aus der vorab veröffentlichen Rede des BKM anlässlich der Verleihung 2007), wird von der DFA Produktion GmbH produziert und im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt.

Vgl. auch den DEUTSCHEN KURZFILMPREIS sowie den DEUTSCHEN DREHBUCHPREIS des BKM.
 
Die Prämien werden an den Hersteller des Films (bei Gemeinschaftsproduktionen an alle Beteiligten) zweckgebunden für die Herstellung eines neuen programmfüllenden Spielfilms vergeben. Entsprechend sind die Gelder mit bestimmten zweckgebundenen Auflagen und Fristen versehen, müssen also bei Nichterfüllung ganz oder teilweise zurückerstattet werden.

Bei einer Auszeichnung des nominierten Films wird die Prämie auf die Preissumme angerechnet.
Bewerbung / Teilnahmebedingungen
Bewerbung: Erforderlich 

Bewerbungsfrist: keine Angabe | Bewerbungssprache:deutsch

Bewerbungsunterlagen:
Antragsunterlagen stehen auf der Homepage der Deutschen Filmakademie zur Verfügung

www.deutsche-filmakademie.de

Teilnahmebedingungen:
Berechtigt zur Einreichung sind Produzenten und Verleiher von Spiel-, Kinder- und Dokumentarfilmen, die zwischen dem 01.03. des Vorjahres und dem 28.02. des Jahres der Preisverleihung eine reguläre kommerzielle Auswertung im Kino hatten oder, wenn der Tag der Bekanntgabe der Nominierungen nach dem 28.2. liegt, spätestens einen Tag vor der Bekanntgabe der Nominierung. Ein regulärer kommerzieller Kinostart ist bei Spiel- und Kinderfilmen gegeben, wenn der Film mit mindestens fünf Kopien in ein oder mehreren Spielstätten aufgeführt wurde. Dokumentarfilme müssen mit mindestens fünfunddreißig Tageseinsätzen mit einer oder mehreren Kopien im Kino gelaufen sein.
Für die Sichtung der eingereichten Filme werden dem Büro der Deutschen Filmakademie DVDs zur Verfügung gestellt. Die Einreichenden verpflichten sich außerdem, Kopien ihrer Filme für die öffentlichen Vorführungen im Rahmen des LOLA-Festivals zur Verfügung zu stellen.
Wer wählt aus?
Vergabe durch: Vertreter der Stifter / Vergabeinstitutionen

Zusammensetzung:
Die Vorauswahlkommission trifft eine Entscheidung über die Spielfilme, die am weiteren Auswahlverfahren teilnehmen werden. Die 18-köpfige Vorauswahlkommission „Bester Spielfilm“ setzt sich zusammen aus Vertretern der Sektionen Produktion, Regie, Schauspiel, Drehbuch, Dokumentarfilm, Kamera, Bildgestaltung, Musik, Schnitt, Tongestaltung, Szenenbild, Kostüm, Maske und zwei Mitgliedern des Deutschen Bundestages. Über die 6 zu nominierenden Spielfilme entscheiden alle Mitglieder der Sektionen Produktion, Regie und Drehbuch. Die Preisträger in Gold, Silber und Bronze werden von allen Mitgliedern der Deutschen Filmakademie in geheimer schriftlicher Abstimmung bestimmt.

Geförderte/Geehrte
  • Maren Ade
  • Fatih Akin
  • Feo Aladag
  • Züli Aladag (Die Fremde)
  • Stefan Arndt (Das weisse Band)
  • Dirk Engelhardt (Alle Anderen)
  • Peter Herrmann (Wüstenblume)
  • Janine Jackowski
  • Britta Knöller
  • Klaus Maeck (Soul Kitchen)
  • Hans-Chistian Schmid (Sturm)
  • Fatih Akin
  • Bernd Eichinger (Der Baader Meinhof Komplex)
  • Florian Koerner von Gustorf
  • Benjamin Herrmann
  • Mischa Hofmann
  • Klaus Maeck (Chiko)
  • Jan Mojto (John Rabe)
  • Martin Moszkowicz (Im Winter ein Jahr)
  • Uschi Reich
  • Peter Rommel (Wolke 9)
  • Michael Weber (Jerichow)
  • Fatih Akin
  • Christian Becker (Die Welle)
  • Florian Deyle
  • Molly v. Fürstenberg
  • Florian Koerner von Gustorf
  • Britta Knöller
  • Harald Kügler (Kirschblüten)
  • Klaus Maeck
  • Martin Richter (Shoppen)
  • Hans-Christian Schmid (Am Ende kommen Touristen)
  • Andreas Thiel (Auf der anderen Seite)
  • Michael Weber (Yella)
  • Ralf Westhoff
  • Josef Aichholzer (Die Fälscher)
  • Uli Aselmann
  • Nina Bohlmann
  • Annie Brunner
  • Bernd Eichinger (Das Parfum)
  • Hejo Emons (Emmas Glück)
  • Meike Kordes
  • Alexandra Kordes (Vier Minuten)
  • Robert Marciniak (Winterreise)
  • Andreas Richter
  • Babette Schröder
  • Stefan Schubert
  • Ralph Schwingel
  • Ursula Woerner (Wer früher stirbt ist länger tot)
  • Stefan Arndt (Sommer vorm Balkon)
  • Quirin Berg
  • Claus Boje (Knallhart)
  • Gerhard Meixner
  • Roman Paul (Paradise Now)
  • Peter Rommel
  • Hans-Christian Schmid (Requiem)
  • Oliver Simon (Komm näher)
  • Max Wiedemann (Das Leben der Anderen)
  • Stefan Arndt (Agnes und seine Brüder)
  • Fred Breinersdorfer
  • Sven Burgemeister
  • Jürgen Haase (Der neunte Tag)
  • Janine Jackowski (Der Wald vor lauter Bäumen)
  • Christoph Müller
  • Marc Rothemund (Sohie Scholl)
  • Manuela Stehr (Alles auf Zucker)
  • Antonin Svoboda (Die fetten Jahre sind vorbei)
  • Hans Weingartner

Finanzierung
Träger/Stifter:
Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Weitere Beteiligte
Veranstalter: Deutsche Filmakademie e.V.
Spartenzuordnung
Film > Spielfilm Hauptsparte 
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