Mit Preisverleihungen Begeisterung entfachen!

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Deutscher Tanzpreis 2012: Kulturpreise-Interview mit Bundestagspräsident Norbert Lammert

Auch diesen Februar erwies Norbert Lammert der Ballett-Gala wieder die Ehre, die vom Verein zur Förderung der Tanzkunst in Deutschland und vom Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik anlässlich der 29. Verleihung des Deutschen Tanzpreises im Essener Aalto-Theater veranstaltet wurde. Der Preis für 2012 ging an Ivan Liška, Direktor des Bayerischen Staatsballetts und früher Solist im Hamburger Ballett von John Neumaier; die Laudatio hielt Hortensia Völkers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes.

Mit der von ihm gegründeten Stiftung trägt Lammert sogar zur Finanzierung der Nachwuchs-Auszeichnung Deutscher Tanzpreis ZUKUNFT bei, der diesmal an die aus der Türkei stammende Gözde Özgür ging, die heute im Münchner Ballett tanzt. Im Programmheft zur Verleihung zitiert er ein Gedicht von Maurice Béjart an Marcia Haydée (beide erhielten ebenfalls den Deutschen Tanzpreis, 1994 bzw. 1989). Hier Auszüge: "Wenn Du tanzt. erfindest Du – und erfindest Du mich. Du entdeckst Dich und verbirgst Dich. Du singst. Du weinst. Du bingst mich zum Lachen. Du hilfst mir zu denken. Du hilfst mir zu leben..."

Die Kulturpreise-Redaktion wollte mehr über die Beweggründe des Bundestagspräsidenten erfahren. Das Gespräch führte Regina Wyrwoll

 

Kulturpreise: Herr Lammert, was begeistert Sie am Tanz?

Lammert: Das kann ich gar nicht in einem Satz beantworten. Vielleicht insbesondere die Einsicht, dass ich da völlig überfordert bin. Bei keiner anderen Kunst ist der Abstand zwischen dem eigenen Können und dieser professionellen Darbietung so deprimierend eindeutig.

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Gespräch mit G. R. Baum

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Ein "banales Einerlei der Vergabeshows"? Gerhart R. Baum zieht Bilanz zu Potenzialen und Problemen der deutschen Preislandschaft.

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Über die Ränder der Formate hinaus…

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Ein Interview zum "Orchester-Oscar" mit Manos Tsangaris## von Andreas Joh. Wiesand  

Manos Tsangaris, geboren 1956 in Düsseldorf, studierte an der Musikhochschule Köln (u.a. bei Mauricio Kagel). Er arbeitet als Komponist, Autor, Zeichner und Schlagzeuger, war außerdem als künstlerischer Organisator tätig (u.a. 2002/03 im Leitungsteam des Schauspiels Köln). Seit 2009 Professor für Komposition an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

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Peter Handke zu Kulturpreisen

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Auszug aus einem Interview von Peter Handke mit André Müller in der Frankfurter Rundschau vom 31.8.2007

Als Ihnen voriges Jahr der mit fünfzigtausend Euro dotierte Heine-Preis von der Preisjury zugesprochen, dann aber vom Düsseldorfer Stadtparlament verweigert wurde, haben Sie sich zunächst gewehrt.

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