Aktuelle Nutzerdaten und -präferenzen bei www.kulturpreise.de

(JE) Anfang Februar 2012 verschaffte sich die Redaktion mithilfe der von Google Analytics angebotenen Werkzeuge sowie zahlreicher Mailkontakte wieder einmal einen Eindruck von den Besuchern dieser Informations-Plattform. Bei dem Ziel, Einzelheiten zum Nutzerverhalten und Veränderungen gegenüber dem Vorjahr festzustellen, ging es vor allem darum, www.kulturpreise.de noch besser auf die Bedürfnisse der Nutzer abzustimmen. Einige Verbesserungen wie etwa die Rubrik "Neue Auszeichnungen" oder die Möglichkeit, bisher nicht gelistete Auszeichnungen direkt über ein Formular bei der Redaktion anzumelden, sind als Konsequenz dieser Bestandsaufnahme bereits erfolgt. Weitere Neuerungen werden erwogen, darunter die Einführung von "Preise-Scouts" oder eines für alle Nutzer offenen "Blogs" – vgl. dazu das letzte Editorial des Herausgebers.

Vor dem Blick auf die "User" sollte man vielleicht vorausschicken, dass die weitaus meisten von ihnen, genau 69%, aufgrund einer speziellen Anfrage bei einer Suchmaschine (in gut 97% über Google) zu einem bestimmten Eintrag auf unserer Plattform gelangen – übrigens keine ungewöhnliche Situation bei Internet-Datenbanken. Wie wir bei einer Stichprobe mit 54 zufällig gezogenen Auszeichnungen festgestellt haben, hat dies wohl vor allem damit zu tun, dass der entsprechende Eintrag bei www.kulturpreise.de in 52% der Fälle an erster, zweiter oder dritter Stelle der Suchergebnisse von Google gelistet wird, in 35% der Fälle immerhin noch auf der ersten Google-Ergebnisseite.

Diese sehr positive Resonanz unserer Plattform beim Such-Profi Google erklärt zugleich, warum die Mehrzahl (rund zwei Drittel) der Besucher als "Gelegenheits-Nutzer" charakterisiert werden können: Sie suchen Details zu einer bestimmten Auszeichnung, konsultieren also keine weiteren Einträge. Auf der anderen Seite gibt es mit knapp 8% aller Besucher eine vergleichsweise kleine Anzahl von Intensiv-Nutzern, die mehr als die Hälfte aller Seitenaufrufe bei www.kulturpreise.de auf sich vereint und dort pro Besuch mindestens 10, nicht selten sogar über 30 Minuten verweilt. Die Erwartung liegt nahe, dass dieser Gruppe oft solche Nutzer angehören, die sich organisatorisch, journalistisch oder sonst beruflich mit Preisen, Stipendien und anderen Formen der Kultur- und Medienförderung befassen.

Ähnlich sind wohl viele der knapp 19% aller Nutzer einzuschätzen, die sich direkt auf www.kulturpreise.de einloggen – unsere Mailkontakte lassen jedenfalls erwarten, dass darunter eine Reihe von Administratoren von Auszeichnungen bzw. entsprechender Webseiten zu finden sind. Eher den Gelegenheits-Nutzern zuzurechnen sind andererseits jene gut 12%, die über Links bei anderen Webseiten zu www.kulturpreise.de gelangen. Die aktuell wichtigsten solcher "referral sites" sind:

  • kultur-kreativ-wirtschaft.de (Bundesregierung) mit einem Anteil von 32%,
  • artgrant.de mit 21%, gefolgt von
  • kunstfinder.de und dem deutschen Dienst von wikipedia.org.

Im Vergleich von Januar 2012 mit Januar 2011 lassen sich folgende Tendenzen feststellen:

Besucher bei www.kulturpreise.de(einschließlich Mehrfachbesucher): 8.212 im Januar 2012 (gegenüber 5.611 im Januar 2011) – ein Zuwachs von 46%

Individuelle Besucher("unique visitors"): 6.331 (4.385) – Zuwachs 44%

Neue Besucher: 71% (74%)

Seitenaufrufeauf der Plattform: 43.116 (34.309) – Zuwachs 26%

Durchschnittliche Besuchsdauer: 2,52 Minuten (3,17 Minuten)

Bei der Herkunft der Besucher dominiert naturgemäß Deutschland mit ca. 90%, Österreich, die Schweiz und Frankreich bringen es zusammen auf etwa 5%.
Interessanter ist vielleicht das Ranking der Städte, von denen die Besuche ausgingen:
Berlin verzeichnete 15,5%, München 9%, Köln und Hamburg je 5%, Stuttgart gut 3%, Düsseldorf knapp dahinter gefolgt von Frankfurt, Bonn, Leipzig und Hannover.

Last not least: Für jede Web-Redaktion ist es natürlich spannend zu wissen, welches die am häufigsten genutzten Seiten ihrer Plattform sind. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Homepage einschließlich Suchfunktion und anderen Elementen (vor allem "Preisfragen", "Korrekturen", "Bewerbungsschluss", "Neue Preise" oder "Service") zwar mit rund 8% am häufigsten den Ausgangpunkt für die Besucher darstellt, ansonsten aber die Hauptsparten dominieren, hier ganz vorne Seiten bzw. Suchlisten aus der Sparte Bildende Kunst, gefolgt von Design, spartenübergreifenden Preisen, Literatur, Musik und Darstellender Kunst.

Auch einzelne Auszeichnungen schaffen es in die vorderen Ränge der Seitenaufrufe. An der Spitze stehen hier:

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Hubert Winkels, Literaturkritiker und Juror, zur Frage der "Kanon"-Bildung durch Preise  mehr


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Zum Villa Romana Preis, seiner Geschichte und seiner Bedeutung für die internationale Kunstszene mehr


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Michael Erlhoff zur Rolle des Design und der Problematik von Auszeichnungen in diesem Bereich mehr


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1852 wurde in Berlin der Schinkel-Wettbewerb ins Leben gerufen mehr


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Wie kommt man ins Handbuch der Kulturpreise? mehr