Exakt 27816 Preisträger-Einträge...

...verzeichnete zum Ende des Jahres 2013 unser neues Namensregister!

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Das schon länger angekündigte, bisher aus technischen und redaktionellen Gründen aber nicht zu realisierende Namensregister (s. oben unter "Register") konnte jetzt endlich freigeschaltet werden: Dank der Bemühungen von Webmaster Jörg Torkler und der redaktionellen Unterstützung von Ingo Brünglinghaus gibt es nun wieder - wie schon in den früheren Druckausgaben des "Handbuchs der Kulturpreise" - ein eigenes alphabetisches Verzeichnis für die durch Preise und andere Fördermaßnahmen Ausgezeichneten.

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Warum keine ausländischen Preise/Wettbewerbe?

Why are international awards/competitions absent?

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(AJW) Solche Fragen erhalten wir inzwischen öfter von Nutzern dieses Portals, ebenso von Organisatoren kultureller Auszeichnungen. Da ist was dran: Künstler und andere Professionelle im Kultur- und Medienbereich nutzen zunehmend den "Europäischen Kulturraum". Viele klagen dann über die komplizierte Landschaft von Fördermöglichkeiten und Auszeichnungen, die durch die große Zahl institutioneller Webseiten mit ihren unterschiedlichen Formaten und Sprachen nicht wirklich transparenter wird.... Das "Handbuch der Kulturpreise" – inzwischen online – war seit 1978 nur als Plattform für in Deutschland vergebene Auszeichnungen entwickelt worden, konnte bisher also nicht weiterhelfen. Die bei uns besonders große Zahl solcher Angebote lässt diese Entscheidung der damaligen Bundesregierung prinzipiell immer noch sinnvoll erscheinen. Andererseits öffnen sich zumindest in Europa mehr und mehr Ausschreibungen für Ausländer (also auch für Deutsche) – oder laden sie sogar ausdrücklich ein. Vor diesem Hintergrund und mit den Erfahrungen der deutschen Plattform hat der Herausgeber des "Handbuchs" gemeinsam mit Kollegen vom ERICarts Institut das Konzept für eine neue Datenbank mit Internet-Portal für europäische oder trans-nationale Preise, Stipendien, regelmäßige Projektförderungen und Wettbewerbe im Kultur- und Medienbereich entwickelt. Das Portal soll einerseits diejenigen unterstützen, die nach Fördermöglichkeiten, beruflicher Anerkennung oder Mobilitätshilfen in anderen Ländern suchen, andererseits auch die Arbeit von Förderinstitutionen, Kulturpolitikern, Journalisten und Wissenschaftlern in Europa und darüber hinaus erleichtern. So könnte es z.B. zu gemeinsamen Initiativen kulturfördernder Einrichtungen führen. Wie www.kulturpreise.de soll auch die neue Datenbank interaktiv aufgebaut sein, damit regelmäßige Aktualisierungen erleichtert werden. Etwa 2000 Einträge mit allen Daten für eine rasche Information und für Vergleiche werden am Ende wohl zusammenkommen. Gemeinsam mit anderen Organisationen und Förderern soll das Konzept weiterentwickelt und dann bei einer der nächsten Ausschreibungen des EU-Programms "Kreatives Europa" eingereicht werden. Anregungen, auch für Partnerschaften,sind willkommen!

Frequently, we receive questions such as the one above from users or organisers. Indeed: Artists and other culture and media professionals increasingly appreciate the "European cultural space" as their new work environment and there are many who deplore the complexity in the current European landscape of regular funding opportunities and competitions, which is not alleviated – often rather increased – through the large number of institutional websites and their differing information formats or languages. However, right from its start in 1978 (!), the "Kulturpreise" handbook – now webspace – has been designed as a platform for Germany-based measures only. In fact, the sheer number of such opportunities in our country still make a good case for this decision of the Federal Government. On the other hand, a great number of prize contests at least in Europe are now principally "open" to foreigners or invite them explicitly. This in mind, the editor of the present collection, together with colleagues from the ERICarts Institute, has developed a concept for a new database and Internet portal for European or trans-national awards, bursaries or regular project grants and competitions in the field of culture (the arts, heritage, media, "political culture" etc.), based on the experiences gained with kulturpreise.de. The portal will serve, on the one hand, professionals seeking grants, recognition or mobility incentives in other countries and, likewise, awarding institutions, cultural policy makers, journalists and researchers from all over and beyond Europe. Thus it may also lead to the creation of a European platform for co-operation among funding bodies. The database will be interactive in order to facilitate permanent updating. It aims to include around 2,000 entries, with all necessary data for easy information and comparison. Together with organisational and funding partners, we plan to further develop the scope and design of the project in order to place it in one of the next calls of the "Creative Europe" programme. We welcome comments and partnership proposals.

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Pop kommt von populär

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(RW) Manchmal bringt der Nikolaus ungewöhnliche Geschenke: Am 6. Dezember 2012, zur Preisverleihung der 1LIVE Krone in der Bochumer Jahrhunderthalle, erschien u.a. "Kater", so der Deckname eines der Mitglieder des Moskauer Künstlerkollektivs Pussy Riot, um den diesjährigen Sonderpreis entgegen zu nehmen.

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Adorno-Preis an eine "antisemitische" Jüdin?

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(Vorläufige) Bestandsaufnahme eines Konflikts von Johannes Euler

Schon vor einigen Monaten hatte das Kuratorium des mit 50.000 Euro dotierten Theodor-W.-Adorno-Preises unter Vorsitz des Frankfurter Kulturdezernenten Professor Felix Semmelroth die neue Preisträgerin, die bekannte amerikanische Philosophin und Literaturwissenschaftlerin Judith Butler, zur Preisträgerin des Jahres 2012 gewählt. Am 11. September, dem Geburtstag Theodor W. Adornos, wurde die Autorin dann, begleitet von Protesten, für ihre einflussreichen Schriften zur politischen Theorie, zur Moralphilosophie und zur Geschlechterforschung in der Paulskirche geehrt.

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Johannes Gillhoff noch einmal lesen…

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Jürgen Rogge verzichtet auf den Johannes-Gillhoff-Preis 2012 für niederdeutsche Literatur, vergeben in Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern). Eine Nachricht, die auch die F.A.Z, der NDR, Focus Online und der Börsenverein des deutschen Buchhandels als so bedeutsam erachteten, dass sie darüber berichteten. Preise sind offenbar inzwischen so wichtig für das Funktionieren des Kulturbetriebs, dass schon kleine Abweichungen von gängigen politischen Spielregeln ungewohnte Aufmerksamkeit finden können…

Bürgermeister Reinhard Mach aus Ludwigslust äußerte sich bei dpa erleichtert über die Entscheidung Rogges. Dadurch, so meinte er, könne Schaden von der Johannes-Gillhoff-Gesellschaft abgewendet werden. Zuvor hatte es massive Kritik an der Auswahl des Preisträgers gegeben, der die Auszeichnung dieser Vereinigung am 16. Juni im Ortsteil Glaisin erhalten sollte, dem Geburtsort des niederdeutschen Dichters Johannes Gillhoff (1861-1930). Gillhoff hatte mit Werken wie dem Auswanderer-Roman "Jürnjakob Swehn, der Amerikafahrer" (1917) Erfolge bei seinen Lesern erzielt.

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Heine-Preis II: Peter Kern endgültig ausgebootet - aber nicht stumm!

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Heinrich Heine hätte vielleicht ein Spottgedicht darüber geschrieben: Am 24. Mai tagte der Rat der Stadt Düsseldorf. Dabei wurde auf Antrag der CDU und der FDP erneut eine Satzungsänderung zur Vergabe des Preises beschlossen. Die Freie Wählergemeinschaft, die den österreichischen Schauspieler, Regisseur und Autor Peter Kern als Jurymitglied vorgeschlagen hatte, wurde das Vorschlagsrecht per Ratsbeschluss verweigert, das ihr CDU und FDP aus taktischen Gründen vor Wochen noch zugestanden hatten.

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Heine-Preis I: Peter Kern "unpassend" für Düsseldorfer Preisjury?

Heinrich-Heine-Preis erneut in den Schlagzeilen

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Düsseldorf, die Geburtstadt von Heinrich Heine tat sich lange schwer mit der Anerkennung ihres berühmten Sohnes. Dann stiftete sie 1972, zum 175. Geburtstag des Schriftstellers, doch den Heinrich-Heine-Preis, heute immerhin mit 50.000 € dotiert: Dieser gerät, sehr zum Ärger der Stadt, immer wieder in die Schlagzeilen. Nur provinzielle Politquerelen? Oder liegt es vielleicht an der Ausrichtung?

Der Preis soll satzungsgemäß an Persönlichkeiten verliehen werden, „die durch ihr geistiges Schaffen im Sinne der Grundrechte des Menschen, für die sich Heinrich Heine eingesetzt hat, den sozialen und politischen Fortschritt fördern, der Völkerverständigung dienen oder die Erkenntnis von der Zusammengehörigkeit aller Menschen verbreiten“. Um einen "Literaturpreis", wie gelegentlich kolportiert, geht es hier also nicht, eher um einen für "Politische Kultur"...

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Was der Wind bewegt...

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Unsere Datenbank verzeichnet zunehmend Preise und Ausschreibungen mit ungewöhnlichen Namen und Zielsetzungen. Zu diesen gehört z.B. der internationale Kunstwettbewerb "bewegter wind", der alle zwei Jahre in Nordhessen veranstaltet wird und offenkundig auf großes Interesse stößt.

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Und der der Gewinner ist...

Bundeswettbewerb "Kunststudentinnen und -studenten stellen aus": Nürnberger Teilnehmer/innen (1983-2011)

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Anlässlich des 350-jährigen Bestehens der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg präsentiert die Kunstvilla - Museum für regionale Kunst im Frühjahr 2012 eine Auswahl der Nürnberger Teilnehmenden am Bundeswettbewerb von 1983 bis 2011. Die Ausstellung mit dem Titel "Und der Gewinner ist . . . ." wird vom 19. April bis 24. Juni 2012 gezeigt. Mit der Kunstvilla im KunstKulturQuartier entsteht in Nürnberg derzeit ein neues Museum für regionale Kunst, dessen Eröffnung im Jahr 2014 geplant ist. Bis dahin finden Ausstellungen an anderen Orten statt, die Ausstellung "Und der Gewinner ist ..." wird im Kunsthaus im KunstKulturQuartier präsentiert.

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Der älteste deutsche Kulturpreis?

1852 wurde in Berlin der Schinkel-Wettbewerb ins Leben gerufen.

Bild 236 Arbeiten wurden beim Schinkel-Wettbewerb 2012 eingereicht, mehr als 500 Teilnehmer aus...

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Christiane Kussin, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten, im Gespräch mit Michael Dahnke  mehr


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Isabel Pfeiffer-Poensgen, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, im Gespräch mit Regina Wyrwoll mehr


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Zum Plan einer europäischen Datenbank für trans-nationale Auszeichnungen / The plan of a European Database for trans-national awards, bursaries, competitions mehr


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1852 wurde in Berlin der Schinkel-Wettbewerb ins Leben gerufen mehr


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Wie kommt man ins Handbuch der Kulturpreise? mehr